Homepage > Die unsichtbare Gefahr: Ist Ihre Website noch rechtssicher oder ein Abmahnrisiko?
1. Google Fonts – Die Falle beim Laden von Schriftarten
2. Veraltete Datenschutzerklärungen & Impressum
3. Cookie-Banner: Nervig oder notwendig?
4.Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) – Die Pflicht ab 2025
Viele Unternehmer betrachten ihre Website als eine Art „digitales Firmenschild“: Einmal aufgestellt, muss man sich nicht mehr darum kümmern. Doch während die Fassade Ihres Betriebs vielleicht jahrelang hält, verändert sich die rechtliche Lage im Internet fast monatlich.
Was 2022 noch rechtssicher war, kann heute bereits die Grundlage für eine teure Abmahnung sein. Dabei geht es nicht nur um große Konzerne – gerade kleine und mittelständische Unternehmen rücken immer öfter ins Visier.
Es klingt banal, ist aber einer der häufigsten Abmahngründe. Wenn Ihre Website Schriftarten direkt von Google-Servern lädt, wird die IP-Adresse Ihrer Besucher ungefragt an Google übertragen. Die Lösung: Schriftarten müssen lokal auf Ihrem eigenen Server liegen. Das schützt nicht nur die Daten Ihrer Kunden, sondern macht Ihre Seite auch noch schneller.
Haben Sie Ihre Rechtstexte seit dem Launch der Website jemals aktualisiert? Neue Urteile und Gesetzesänderungen (wie die aktuellen Anpassungen zum TTDSG/TDDDG) machen alte Texte oft ungültig. Ein fehlender Ansprechpartner oder eine falsche Rechtsform im Impressum ist für spezialisierte Anwälte ein gefundenes Fressen.
Ein einfaches „Wir nutzen Cookies“-Fenster reicht längst nicht mehr aus. Ein rechtssicheres Consent-Tool muss dem Nutzer die echte Wahl lassen und darf keine Häkchen vorauswählen. Wer hier trickst („Dark Patterns“), riskiert empfindliche Bußgelder der Datenschutzbehörden.
Ein Thema, das viele noch gar nicht auf dem Schirm haben: Ab dem 28. Juni 2025 müssen viele gewerbliche Webseiten barrierefrei sein. Das Gesetz soll sicherstellen, dass auch Menschen mit Einschränkungen (z. B. Sehbehinderungen) digitale Angebote uneingeschränkt nutzen können.
Das bedeutet für Sie: Kontraste, Bedienbarkeit per Tastatur und eine saubere technische Struktur für Screenreader werden zur Pflicht. Wer die Frist verstreicht, riskiert nicht nur rechtliche Konsequenzen, sondern schließt potenziell Kunden von seinem Angebot aus. <<Mehr dazu hier lesen >>
Die gute Nachricht ist: Diese Risiken lassen sich technisch fast immer mit wenig Aufwand beheben. Eine rechtssichere Website ist kein Hexenwerk, sondern eine Frage der sauberen Konfiguration.
Als Webdesigner achte ich bei jedem Projekt darauf, dass Design und Rechtssicherheit Hand in Hand gehen. Meine Websites werden von Grund auf so aufgebaut, dass sie:
Keine unnötigen Daten an Drittanbieter senden.
Rechtstexte nutzen, die sich bei Gesetzesänderungen automatisch aktualisieren können.
SSL-verschlüsselt und technisch auf dem neuesten Stand sind.
Eine Abmahnung kostet meistens deutlich mehr als die professionelle Wartung oder Überarbeitung einer Website. Sehen Sie Ihre Online-Präsenz als Teil Ihrer Betriebssicherheit.
Haben Sie ein ungutes Gefühl bei Ihrer aktuellen Website? Ich biete Ihnen einen unverbindlichen Website-Sicherheits-Check an. Ich werfe einen Blick auf Ihre technische Umsetzung und sage Ihnen ehrlich, wo Handlungsbedarf besteht.