Der häufigste Engpass bei einer neuen Website ist nicht der Code. Es fehlen freigegebene Texte, vernünftige Bilder oder eine klare Entscheidung darüber, welche Leistungen überhaupt gezeigt werden sollen.

Du musst dafür kein Werbetexter sein. Gute Stichpunkte aus dem Betrieb sind mehr wert als eine glatte Textwand ohne Substanz. Aus diesen Informationen lässt sich eine verständliche Website bauen.

1. Die festen Angaben zum Betrieb

Beginne mit den Dingen, die nicht diskutiert werden müssen. Sie bilden später die Grundlage für Kontakt, Impressum, strukturierte Daten und Profile im Netz.

  • vollständiger Firmenname und Rechtsform,
  • Anschrift beziehungsweise korrektes Einsatzgebiet,
  • Telefonnummer und zentrale E-Mail-Adresse,
  • Ansprechpartner für Anfragen,
  • Logo in möglichst guter Qualität, idealerweise als Vektordatei,
  • bestehende Domain, Hostingzugang und relevante Logins,
  • Links zu Google-Unternehmensprofil und sozialen Profilen.
Wichtig für lokale Sichtbarkeit: Firmenname, Telefonnummer und Adresse sollten auf Website, Google-Profil und seriösen Verzeichnissen gleich geschrieben sein.

2. Leistungen so erklären, wie Kunden fragen

Eine interne Preisliste ist noch keine gute Leistungsseite. Kunden wollen wissen, ob du ihr Problem löst, wie die Zusammenarbeit abläuft und ob du in ihrer Region arbeitest.

Beantworte für jede wichtige Leistung diese fünf Fragen:

  1. Was genau bietest du an?
  2. Für wen ist die Leistung gedacht?
  3. Welches Problem löst sie?
  4. Wie läuft ein typischer Auftrag ab?
  5. Was sollte der Kunde vor der Anfrage wissen?

Fachbegriffe dürfen vorkommen, wenn deine Kunden sie kennen. Übersetze sie dort, wo auch fachfremde Entscheider mitlesen. Gerade im B2B müssen Einkauf, Geschäftsführung und Technik oft dieselbe Seite verstehen.

3. Was deinen Betrieb glaubwürdig macht

Vertrauen entsteht nicht durch die Behauptung „kompetent und zuverlässig“. Zeige Dinge, die diese Aussage nachvollziehbar machen.

  • Ausbildung, Erfahrung und fachlicher Hintergrund,
  • Zertifikate oder Herstellerpartnerschaften, wenn sie aktuell und relevant sind,
  • echte Arbeitsbeispiele mit kurzem Kontext,
  • unveränderte Kundenstimmen mit Zustimmung oder öffentlicher Quelle,
  • ein klarer Ablauf vom ersten Gespräch bis zur Übergabe,
  • ehrliche Grenzen: Was bietest du bewusst nicht an?

Du brauchst keine aufgeblasene Fallstudie. „Neue Website für einen Heizungsbetrieb, Leistungen neu geordnet, mobil umgesetzt und Kontaktweg vereinfacht“ ist bereits eine brauchbare Einordnung – sofern sie sachlich stimmt.

4. Eine kleine, brauchbare Bildliste

Für den Start sind zehn gute Motive besser als hundert Handyfotos ohne Plan. Fotografiere möglichst quer und hoch, damit die Bilder in unterschiedlichen Bereichen funktionieren.

Menschen

Inhaber, Team, Gesprächssituation oder Arbeit am echten Projekt. Keine gestellten Gruppenbilder vor einer leeren Wand nötig.

Arbeit

Werkzeug, Material, Detailaufnahmen, fertige Ergebnisse und typische Arbeitsschritte.

Betrieb

Werkstatt, Fahrzeug oder Büro nur dann, wenn es tatsächlich etwas über den Betrieb erzählt.

Region

Ein dezenter Ortsbezug kann Nähe zeigen. Das Motiv sollte trotzdem zum Betrieb passen und nicht wie Tourismuswerbung wirken.

Bei erkennbaren Mitarbeitern, Kunden oder fremden Grundstücken muss vor Veröffentlichung geklärt sein, dass die Nutzung erlaubt ist. Auch Fotografenrechte und Nutzungsumfang gehören sauber dokumentiert.

5. Rechtstexte, Zuständigkeiten und Technik

Impressum und Datenschutz gehören von Anfang an in den Ablauf. Dennis kann geeignete Vorlagen liefern und technisch einbinden. Als Webentwickler ist er jedoch kein Jurist und darf keine individuell geprüfte Rechtsberatung oder Garantie auf Rechtssicherheit verkaufen. Eine verbindliche rechtliche Prüfung erfolgt durch dich oder eine entsprechend qualifizierte Stelle.

Zusätzlich sollte vor dem Start feststehen:

  • wer Domain und Hosting verwaltet,
  • wer nach dem Start Inhalte ändern darf,
  • ob Statistik, externe Karten, Videos oder andere Drittanbieter eingebunden werden,
  • wie Backups, Updates und Wartung geregelt sind,
  • wer Texte und Bilder final freigibt.

Die kompakte Startklar-Checkliste

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Schick Dennis, was schon da ist

Stichpunkte reichen für das erste Gespräch. Dennis sagt dir danach klar, was noch fehlt und was ihr nicht braucht.